Der Hamburger Singewettstreit ist eine traditionsreiche Veranstaltung, auf der sich junge Leute aus vielen bündischen, Pfadfinder- und ähnlichen Organisationen aus ganz Deutschland und machmal auch aus dem Ausland in der Sangeskunst messen. Er findet jeweils in den ersten Monaten des Jahres statt.
Die teilnehmenden Gruppen treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Dadurch sollen ihre Altersstruktur und die Möglichkeiten, die bei der Auswahl der Sänger bestehen, berücksichtigt werden. Einzelheiten finden sich in den Teilnahmebedingungen. In einer Vorentscheidung werden die besten Gruppen ermittelt, die dann abends auf der Bühne ihr Glück versuchen können.
Man kann nicht nur mitsingen, sondern auch zuschauen. Da die Eintrittskarten knapp sind, gibt es einen Kartenvorverkauf.
Der Singewettstreit wird von einem Markt begleitet. Dort kann man sich über interessante Projekte informieren, aber auch mit ansonsten schwierig zu beschaffenden Dingen wie Liederbüchern, Lederhosen oder Kochgeschirren eindecken.
Nach dem Singewettstreit gibt es die Nachfeier. Dort kann man singen, tanzen und Freundschaften pflegen.
Schon seit jeher wird der Hamburger Singewettstreit von Menschen aus verschiedenen Bünden gestaltet und verantwortet. Ein Blick auf den Vorbereitungskreis und den Singewettstreit vergangener Jahre und Jahrzehnte lässt uns in der Verschiedenheit eine große Bereicherung erkennen. Nicht die Festlegung auf einen Stil, sondern die Offenheit gegenüber den unterschiedlichsten Ausprägungen der Bünde gehört deshalb schon immer zum Charakter des Singewettstreits.
Sofern Gruppen und Einzelpersonen durch ihr Handeln auf bündischen Veranstaltungen, durch Publikationen in Bundesmedien oder internen Veranstaltungen sowie darüber hinaus verdeutlichen, dass sie diese (unsere) Übereinkunft nicht teilen, schließt der Vorbereitungskreis diese Gruppen und Einzelpersonen von einer aktiven Teilnahme bereits im Vorwege aus und wird ggf. von seinem Hausrecht Gebrauch machen.
Bei Schwierigkeiten, Konflikten, oder in anderen kritischen Situationen in diesem Zusammenhang ist auf Veranstaltungen des HSW umgehend der Vorbereitungskreis / die Veranstalter zu informieren. Eigenmächtiges oder gar gewalttätiges Handeln wird nicht toleriert.